Faust - Der Tragödie 1. Teil

Fotos auf dieser Seite: Bernd Deck (1 - 6, 10) und Eckhardt Staaden

 

Beschreibung:

Regie: Sewan Latchinian
Musik: Wallahalla


Inmitten des Publikums wird die Bühne zum Experimentierfeld. Gegenstand des Experiments ist der Mensch selbst. Gott, der Herr der Schöpfung, wirft ihn in die Waagschale. An einem Exemplar der Gattung soll der Sinn menschlichen Daseins bewiesen werden, der von dem abtrünnigen Himmelsknecht Mephisto grundsätzlich in Frage gestellt wird. Der Herr sucht den Wissenschaftler Dr. Faust aus. In ihm hat er den ewigen Widerspruch des Menschen zwischen rastloser Tätigkeit und Beharren im Genuss besonders deutlich erkannt. Und so verwettet er ihn, mit göttlicher Sicherheit, an den Teufel:

 

„Des Menschen Tätigkeit kann allzu leicht erschlaffen,
Er liebt sich bald die unbedingte Ruh;
Drum geb ich gern ihm den Gesellen zu,
der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen.“


Fausts Streben zielt aufs Ganze. Er will erkennen, „was die Welt im Innersten zusammenhält.“ Jedes Mittel – ob Magie, Geisterbeschwörung oder Freitod -  ist ihm recht, das Geheimnis des Lebens zu entschleiern. Keines bringt ihn ans erwünschte Ziel. Und so schließt er einen Pakt mit dem Teufel, seine Seele als Pfand setzend:

 

„Werd ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch! Du bist so schön!
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
Dann will ich gern zugrunde gehen!“


Ein Tröpfchen Blut besiegelt den Kontrakt, und Faust und Mephisto treten gemeinsam die Reise durch „die kleine Welt, dann die große Welt“ an.
Nachdem die wilde Zecherei in Auerbachs Keller Faust nicht gewünschten Genuss gebracht hat, entführt ihn Mephisto in die Hexenküche. Hier schlürft Faust den Zaubertrank, der ihn verjüngt und in leidenschaftlicher Liebe zu Gretchen entbrennen lässt, die er verrät. Gretchen tötet das gemeinsame Kind, und als Faust sie aus dem  Kerker befreien will, weist sie ihn ab. Mephisto triumphiert, doch eine Stimme von oben verheißt Rettung für Gretchen.

 

Es spielen:
Der Herr - Sybille Böversen
Raphael - Wallahalla
Gabriel - Wallahalla
Michael - Wallahalla
1. Faust - Mirko Zschocke
1. Mephisto - Heinz Klevenow
Wagner - Christian Mark
Alter Bauer - Mirko Warnatz
Schüler - Bernd Färber
Brander - Wolfgang Schmitz
Frosch - Mirko Warnatz
Siebel - Roland Kurzweg
Altmayer - Ulrich Blöcher
Die Hexe - Catharina Struwe
Erste Schöne - Inga Wolff
Zweite Schöne - Carolin Chyla
2. Faust - Lutz Aikele
2. Mephisto - Till Demuth
Gretchen - Daniela Voß
Marthe - Catharina Struwe
Lieschen - Inga Wolff
Irenchen - Juschka Spitzer
Valentin - Alexander Wulke
Chöre - Jugendclub, Seniorentheatergruppe, Musicalgruppe

 

Diese Veranstaltung wird unterstützt von:

 

von Johann Wolfgang Goethe

Samstag, 19. Juni 2010, 20.30 Uhr
Rosengärtchen

Inszenierung: Sewan Latchinian


Neue Bühne Senftenberg
                                
Preiskategorie: B (28,00 € / 24,00 € / Schüler/Studenten 15,00 €)

 

Karten-Hotline

Festspiele Wetzlar
Tel. 0 64 41 / 2 26 01

Ticket Corner
Tel. 0 18 05 / 10 14 14
Mo. - So. von 8.00 - 22.00 Uhr

 

(14 ct/min aus dem deutschen Festnetz;
Mobilfunkhöchstpreis: 42 ct/min.)