Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-moll
Solisten, Haus- und Extrachor des Stadttheaters Gießen
Gießener Konzertverein
Wetzlarer Singakademie
Philharmonisches Orchester Gießen
Musikalische Leitung: Jan Hofmann
Sätze:
1. Allegro ma non troppo un poco maestoso
2. Molto vivace
3. Adagio molto e cantabile
4. Presto – Allegro assai (mit Schlusschor nach Schillers „Ode an die Freude“)
"Die 9. Sinfonie ist länger als die anderen Sinfonien Beethovens, und man kann sie leicht von den anderen unterscheiden: Nur in dieser Sinfonie wird gesungen.
Nach der 8. Sinfonie (1812) dauerte es zehn Jahre bis zur Entstehung der 9. Sinfonie d-moll, op 125. Eine Anregung zu diesem Werk erhielt Beethoven u.a. durch die Londoner Philharmonischen Gesellschaft, für die er eine Sinfonie komponieren sollte. Dort wurde die Neunte allerdings erst 1825 gespielt, ein Jahr nach der Uraufführung am 7. Mai 1824 in Wien.
Für Generationen von Komponisten vor Beethoven galt stets die „Regel“, dass der langsame Satz in der sinfonischen Anlage die zweite Stelle einnimmt, danach ein bewegter Satz folgt und schließlich ein rascheres Finale den Abschluss bildet. Beethoven platzierte hier jedoch – zum ersten Mal – das Adagio an dritter Stelle. Somit gewann er im Ablauf einen neuen Ruhepunkt, den er als Kontrast zu einer dramatischeren Steigerung im Finale nutzen konnte.
Den Gedanken, „Gesang“ in eine Sinfonie einzubauen, hatte Beethoven bereits seit längerem. Mit Friedrich Schillers 1786 verfassten „Ode an die Freude“ fand er ein Thema, dass er würdig einer Vertonung fand. Mir diesem Thema schuf er mit Chor und Vokalsolisten ein krönendes Finale für seine Neunte.
Als Anekdote wird überliefert, dass Beethoven, nachdem er seine 9. Sinfonie dirigiert hatte, verbittert von seinem Dirigentenpult hinter die Bühne verschwinden wollte. Orchestermitglieder haben ihn dann zum Publikum drehen müssen, damit er die Ovationen der Zuhörer sehen konnte, denn er war bereits taub."
Sinfonie Nr. 9 d-moll
Beschreibung:
Diese Veranstaltung wird unterstützt von:

9. Sinfonie
Freitag, 29. Juni 2012, 20:30 Uhr
Rosengärtchen
Solisten, Haus- und Extrachor des Stadttheaters Gießen
Gießener Konzertverein
Wetzlarer Singakademie
Philharmonisches Orchester Gießen
Musikalische Leitung: Jan Hofmann
Preiskategorie: B (28,00 € / 24,00 € / Schüler/Studenten 15,00 €)
Karten-Hotline
Festspiele Wetzlar
Tel. 0 64 41 / 2 26 01
Eventim
Tel. 0 18 05 / 57 00 86
Mo. - So. von 8.00 - 22.00 Uhr
(14 ct/min aus dem deutschen Festnetz;
Mobilfunkhöchstpreis: 42 ct/min.)

